Eine lebendige Vision kann viel Energie freisetzen. Wir unterstützen Sie dabei, diese Wirkung zu erzielen.
Es beginnt mit dem Führungsteam. Im besten Fall erlebt sich dieses nicht nur als ein gutes Team, sondern als SinnGemeinschaft. Als eine Gruppe, die davon beseelt ist, gemeinsam etwas zu bewirken – und zwar nicht für sich selbst, sondern für andere: die Kunden, die Mitarbeiter … und/oder sogar die Welt. Sie wollen auf ihre Weise und in ihrem Rahmen die Welt zu einem besseren Ort machen. Daran messen sie ihren Erfolg.
Für das Entdecken und Entwickeln einer solchen SinnVision haben wir eine besondere Form von Retreats entwickelt: den Leading with Life-Space.
Zusätzlich zur SinnVision kann ein Führungsteam seine ZukunftsVision entwickeln. Das ist nicht etwas so Plattes wie das Allerweltsziel, „die Nr. 1 in unserer Branche“ zu werden. Ein solches Ziel vermag Energien nicht wirklich zu fokussieren – es packt die Menschen nicht persönlich und in der Tiefe. Eine ZukunftsVision ist bildlich gesprochen die Spitze eines hohen Berges, den wir am Horizont ausmachen kann und gemeinsam ersteigen wollen, weil uns das dient, unsere SinnVision zu erfüllen. Oft sind es eine Handvoll Bergspitzen, die am Horizont zu sehen sind.
SinnVision und ZukunftsVision sollten gut veranschaulicht werden, damit andere verstehen können, was genau gemeint ist, und sie durch die enthaltenen attraktiven Bilder angesteckt werden. Ein Slogan oder einige Sätze auf Papier reichen nicht aus. Viel besser ist eine Visionsgeschichte, die die Zukunft anschaulich beschreibt und deren Lektüre die Lesenden inspiriert.
Mehr Führungskräfte und Mitarbeiter lassen sich durch „Zukunftskonferenzen“ mit 50, 100, 200 oder noch mehr Teilnehmern einbinden. Hier geht es darum, Ereignisse zu schaffen, die die Teilnehmenden begeistern, weil sie die gewünschte Zukunft darin bereits in Ansätzen erleben. In Zukunftskonferenzen entwerfen viele die Zukunft gemeinsam, ergänzen die Vision der Leitung mit eigenen inneren Bildern und starten kraftvolle Initiativen in Richtung der gewünschten Zukunft. Gelungene Zukunftskonferenzen erzeugen einen enormen Energieschub.
Großgruppenkonferenzen mit dieser Ausrichtung führen wir seit Mitte der Neunziger Jahre regelmäßig durch.






Antoine de Saint Exupéry: Der weise König der Wüste spricht
„Wenn ich hingegen meinen Leuten die Liebe zur Seefahrt mitteile und so ein jeder den Drang dazu in sich verspürt, weil ihn ein Gewicht im Herzen zum Meere zieht, so wirst Du bald sehen, wie sie sich verschiedene Tätigkeiten suchen, die ihren tausend besonderen Fähigkeiten entsprechen. Der eine wird Segel weben, der andere im Walde den Baum mit dem Blitzstrahl seiner Axt fällen. Wieder ein anderer wird Nägel schmieden, und irgendwo wird es Männer geben, die die Sterne beobachten, um das Steuern zu erlernen. Und doch werden sie alle eine Einheit bilden.
Denn ein Schiff erschaffen, heißt nicht die Segel hissen, die Nägel schmieden, die Sterne lesen, sondern die Freude am Meer wachrufen – die ein und dieselbe ist – und wo sie herrscht, gibt es keine Gegensätze mehr, sondern nur Gemeinsamkeit der Liebe. Wenn ich am Werke mitwirke, begegne ich daher stets meinen Feinden mit offenen Armen, damit sie mich wachen lassen, denn ich weiß, dass es eine Ebene gibt, auf der mir der Kampf als Liebe erschiene.
Ich brauche das Schiff nicht in seinen Einzelheiten vorauszusehen, wenn ich es erschaffe. Denn ich kann nichts erfassen, das der Mühe wert wäre, wenn ich ganz allein die Pläne für das Schiff in seiner Vielfalt entwerfe. Alles wird sich verändern, wenn es ans Licht tritt, und ich überlasse es den anderen, sich mit diesen Erfindungen zu beschäftigen. Ich brauche nicht jeden Nagel des Schiffes zu kennen. Ich muss aber den Menschen den Drang zum Meere vermitteln.“
Antoine de Saint Exupéry, Die Stadt in der Wüste „Citadelle“
